Romed Baumann im Porträt

Wie alles begann
Romed Baumann wuchs in Hochfilzen auf und begann bereits im Alter von drei Jahren mit dem Skifahren. Schon damals konnte er kaum genug vom Skisport bekommen. So entstand langsam der Wunsch, Skirennläufer zu werden. Dieses Ziel sollte mit den Jahren immer konkreter werden.

Vom Skiclub Hochfilzen in den Bezirkskader
Bereits als Volksschüler begann er beim Skiclub seines Heimatortes unter der Obhut von Helmut Niedermoser mit dem Skitraining.

Bald wurde er in den Bezirkskader aufgenommen. Durch seine guten Leistungen rückte er mit der Zeit über den Bezirkskader in den Landeskader des Tiroler Skiverbandes auf. Sein Trainer Thomas Rimml legte im Tiroler Skiverband die Grundlage für die heutigen Erfolge von Romed Baumann.

Karrieresprung in den ÖSV Nachwuchskader
Im Frühjahr 2003 kam er in den Nachwuchskader des ÖSV (Trainer: Thomas Reiter). Zwei Jahre später (im Frühjahr 2005) folgte der Aufstieg in den B-Kader des ÖSV (Trainer: Günther Obkirchner).

In der Saison 2003 / 2004 feierte er nach seinem Sieg in der Abfahrt bei der Junioren- Weltmeisterschaft in Maribor (10. Februar 2004) sein Weltcup Debüt. Als Junioren- Weltmeister durfte er beim Weltcup Finale in Sestriere in der Abfahrt starten (10. März 2004) und belegte den 26. Platz.

Im selben Jahr krönte sich der Tiroler mit dem Sieg in der Alpinen Kombination erstmals in seiner noch jungen Karriere zum Österreichischen Meister in der allgemeinen Klasse.

Im Europacup konstant unter den Top-15
In der Saison 2004 / 2005 fuhr er weiterhin im Europacup und platzierte sich dabei regelmäßig unter die Top-15 Läufer.

Im Winter 2005 / 2006 wurde Romed Baumann in Quebec Junioren-Vizeweltmeister in der Abfahrt und im Slalom. Zudem belegte er in dieser Saison seine ersten Podestplätze im Europacup und wurde Gesamtsieger des Disziplinen Europacups in der Abfahrt. Aufgrund dieser Erfolge wurde er im Frühjahr 2006 in den A-Kader des ÖSV (Trainer: Gerd Ehn) aufgenommen.

Gleich bei seinem ersten Weltcuprennen in der Saison 2006 / 2007 im finnischen Levi (12. November 2006) ist es Romed Baumann gelungen, in die Punkteränge zu fahren. Der 14. Platz im Slalom war das Resultat.

Erster Weltcuppodestplatz
Nur einen Monat später, am 11. Dezember 2006, feierte er mit dem 2. Platz in der Superkombination auf der Reiteralm hinter dem kroatischen Topläufer Ivica Kostelić seinen bisher größten Weltcup Erfolg.

Premiere bei den Alpinen Ski Weltmeisterschaften feierte Romed Baumann im Schwedischen Are am 8. Februar 2007. In der Superkombination belegte er den 7. Platz.

Zu diesen hervorragenden Ergebnissen kommen folgende Top-15 Platzierungen:
12. Platz Superkombination Kvitfjell, 9. Platz Superkombination Wengen. In der Weltcup Gesamtwertung Superkombination nimmt er Ende der Saison 2006 / 2007 den 6. Platz ein.

Aufstieg in die Nationalmannschaft
Aufgrund dieser sehr guten Resultate ist Romed Baumann im Mai 2007 in die Nationalmannschaft des ÖSV aufgestiegen und trainierte eine Saison mit dem Trainer Christian Höflehner in der Gruppe WC Tech und Kombi.

In der Saison 2007 / 2008 konnte er seine Berufung in die Nationalmannschaft bestätigen. In allen Disziplinen Slalom, Riesenslalom, Abfahrt und Kombination konnte Romed Baumann Weltcuppunkte sammeln.

In der Vorbereitung zur Saison 2008 / 2009 wechselte Romed in die Trainingsgruppe Speed und Kombi , um als zukünftiger Weltcup-Gesamtsieger aufgebaut zu werden.

Im Weltcup konstant unter den Top-15 und der erster Weltcupsieg
Romed Baumann hat sich im Weltcup zu einem konstanten Top-15 Fahrer entwickelt.

Bei der Weltmeisterschaft 2009 in Val d’Isère belegte er den 8. Platz in der Super Kombination. Kurz darauf erzielte er seine besten Weltcupresultate der Saison 2008 / 2009, als er innerhalb einer Woche zwei mal auf den 4. Platz in den Riesenslaloms von Sestriere und Kranjska Gora fahren konnte und in der Super-Kombination von Sestriere seinen ersten Weltcupsieg feierte.

Premiere bei den Olympischen Winterspielen 2010 mit zwei Startplätzen
In der Saison 2009 / 2010 gelang Romed Baumann am 11. Dezember 2009 mit dem 3. Rang in der Super-Kombination von Val d’Isère ein weiterer Podestplatz. Zudem konnte er vier Top-10 Ergebnisse erzielen. Bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver hatte er zwei Startplätze. Im Riesenslalom erreichte er nach einem 2. Platz im ersten Lauf im Endklassement den 5. Platz.

Für die kommende Saison 2010 / 2011 hat sich Romed Baumann viel vorgenommen. Weitere Podestplätze im Alpinen Ski Weltcup und bei den Alpinen Ski Weltmeisterschaften in Garmisch sind seine erklärten Ziele.