Gut, dass ich die Zähne zusammengebissen habe und nach Moskau geflogen bin. Nach meinem Abgang in Bansko hatte ich einen großen Blauen am Oberschenkel. Aber dank meiner Physiotherapeuten, vielen Lymphdrainagen und zahlreicher Salben hat sich alles super entwickelt und der Bluterguss ist nicht unter den Skischuhrand gerutscht. Ich habe mich heute sehr gut gefühlt und das Rennen hat mir getaugt. Knapp ist sich der Podestplatz beim Parallelslalom in Moskau heute zwar nicht ausgegangen. Aber es war schon genial, dass ich als einziger Österreicher das Semifinale erreicht habe. Leider bin ich im Re-run des Semifinales gegen meinen Markenkollegen und späteren Sieger Alexis Pinturault gescheitert. Gratulation Alexis! Im Rennen um Rang 3 musste ich mich dann dem ausgewiesenen Slalomspezialisten Andre Myrer geschlagen geben, aber der vierte Platz ist immer noch ein super Ergebnis und 50 Weltcuppunkte auf dem Konto sind natürlich auch nicht zu verachten. Mir taugt dieses Format und die Rampe, die sie hier in Moskau hingezaubert haben, verdient wahrlich den Eintrag im Guiness Buch der Rekorde. Jetzt freue ich mich so richtig auf die Speedrennen in Crans Montana.
